Personalentwicklung

Informationen aus der Landeskirche zur Personalentwicklung

Pastor*innen

Die Zahl der Pastor*innen hat sich wieder etwas verringert:
398 (173 m, 225 w),

darunter insgesamt 237 innerhalb der EKiR

(darunter
155 [89 Frauen] im Ehrenamt,
82 [62 Frauen] im Angestelltenverhältnis)

und 161 außerhalb der EKiR

(33 im Ehrenamt [darunter 24 Frauen] und
128 [darunter nur 50 Frauen] als Pastor*innen in anderen Kirchen [darunter nur 50 Frauen]).

Die Zahlen bleiben ungenau, weil manche längst Pfarrstellen in anderen Kirchen haben, ohne sich im Rheinland „abgemeldet“ zu haben – und andere hier im Ehrenamt tätig sind,
ohne dass der Landeskirche ihre aktuellen Kontakt-Daten vorliegen.

Zentrales Bewerbungsverfahren

Aus dem Kreis der Pastor*innen hatten sich im Herbst 2016 und im Frühjahr 2017 insgesamt lediglich sechs Frauen im Rahmen des zentralen
Bewerbungsverfahrens beworben, darunter auch eine Person, die einen Sonderfall darstellt, da sie ihr II. Theologisches Examen noch unter
alten Bedingungen abgelegt hatte und nun noch ihren Probedienst ableisten wollte. Insgesamt bestanden lediglich drei der Pastor*innen mit
„Anstellungsfähigkeit“ das Verfahren mit Erfolg.

Kolloquium

Seit 2013 wurden etwa 70 Personen zum Kolloquium zugelassen, darunter 24 aus anderen Landeskirchen und etwa zehn aus der Schweiz.
Insgesamt haben das Kolloquium 59 Personen bestanden (Geburtsjahrgänge 1954-1985, etwa 50 sind älter als 40 Jahre). 26 Personen wurden inzwischen in Pfarrstellen übernommen.

  1. Theologisches Examen

Zum I. Theologischen Examen im Herbst 2016 und im Frühjahr 2017 meldeten sich insgesamt sieben Männer und zwölf Frauen. Außer
einer Frau haben es alle bestanden. Zum II. Theologischen Examen traten insgesamt sechs Männer und neun Frauen an, die alle bestanden (viele mit „gut“). Die Mehrheit des Nachwuchses ist also derzeit weiblich!

Probedienst

Das Bewerbungsverfahren zum Probedienst bestanden alle, die dazu antraten.

Studium

Auf der EKiR-Liste der Studierenden stehen z.Zt. 135 Personen. Allerdings tragen sich etwa 50 % der Studierenden zu Beginn des Studiums nicht in die landeskirchlichen Listen ein, sondern halten sich offen, in welcher Landeskirche sie arbeiten möchten. Die Fakultätsexamen (Magister Theologiae) ersetzen für manche Kirchen die landeskirchlichen Examen. Es gibt auch schon Gast-Probedienste.

Für den Vorstand des Rheinischen Konvents:
Daniela Emge, Anne Simon, Ursel Flesch
(Infobrief Juli 2017 – Teil 1)

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